EMobility-News

(Fast) beschlossen: Das Aus für Benzin und Diesel

Langsam, sehr langsam, schreiten die Vorhaben der Regierung in Sachen „E-Mobilität“ voran. Geht es nach dem Bundesrat sind Diesel- und Benzinautos Auslaufmodelle. In 14 Jahren sollen nur noch emissionsfreie Fahrzeugen eine Zulassung erhalten. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Spiegel befürworten sowohl die SPD- als auch die unionsregierten Länder ein dementsprechendes Verbot.

Aus dem Beschluss geht hervor, dass die bisherigen Steuer- und Abgabepraktiken der Mitgliedsstaaten in Bezug auf die Förderung emissionsfreier Mobilität auszuwerten sind. Spätestens ab dem Jahr 2030 sollen dann unionsweit nur noch emissionsfreie Autos zugelassen werden.

Um dem Klimaabkommen nachzukommen, sollen die deutschen CO2-Emissionen bis 2050 um 95 Prozent gesenkt werden. Eine wichtige Maßnahme dabei ist auch die Förderung der Elektromobilität. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung angekündigt, zwischen 2017 und 2020, den Aufbau von 15.000 Ladesäulen für Elektroautos zu fördern. Insgesamt sollen 200 Millionen Euro für 5.000 Schnellladestationen mit einer Leistung von über 22 Kilowatt eingesetzt werden und 100 Millionen Euro für 10.000 sogenannte Normalladesäulen. Mögliche Standorte sollen vermehrt Bahnhöfe, Supermärkte oder auch Raststätten sein.

Allerdings profitieren nur Stationen mit Elektroladesäulen von dem Förderprogramm, an denen Fahrer Strom aus erneuerbaren Energien tanken können. Der Entwurf des Bundesverkehrsministers für die entsprechende Förderlinie besagt: Betreiber der Ladesäulen müssen entweder Grünstrom-Zertifikate vorweisen oder den regenerativen Strom vor Ort selbst erzeugen. Mittelfristig soll die Errichtung und der Betrieb weitgehend durch die Marktbeteiligten sichergestellt werden, damit nach Auslaufen des Programms grundsätzlich kein Förderbedarf mehr besteht.

Mehr erfahren (Quellen):

http://bizzenergytoday.com/verkehrsminister_erzwingt_ökostrom

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/bundeslaender-wollen-benzin-und-dieselautos-ab-2030-verbieten-a-1115671.html