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Tesla Supercharger: schnelles Tanken für eine große Reichweite

Raus aus der Stadt, rein ins Wochenende und einfach nur die Seele baumeln lassen. Zugegebenermaßen klingt so eine Fahrt ins Blaue durchaus verlockend: kein konkretes Ziel vor Augen, eine gehörige Portion Abenteuerlust im Gepäck, völlig flexibel sein…

Noch zu Beginn des Elektromobilität-Zeitalters wäre eine derart spontane Spritztour schwierig gewesen. Besitzer von Elektroautos waren wegen der damals sehr überschaubaren Anzahl an Ladestationen in ihrer Reisefreudigkeit relativ eingeschränkt.

Das hat sich mittlerweile geändert. Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte in Deutschland hat sich seit 2015 verfünffacht. Die Infrastruktur durchlief in dieser Hinsicht eine enorme Entwicklung, sodass die e-mobility-Branche 2016 auf immerhin insgesamt 24.667 Lademöglichkeiten blickte.

Tesla Motors selbst leistet mit den 56 Tesla Superchargern seinen Beitrag zur Ladeinfrastruktur Deutschlands. Ein großes Anliegen ist natürlich der weitere Ausbau. Mit dem laufenden Projekt Destination Charging Network möchte man das übliche Angebot an Ladepunkten verbessern, insbesondere indem man öffentliche Einrichtungen wie Hotels oder Shoppingcenter bei der Standortortwahl berücksichtigt.

Die von Tesla Motors geschaffenen Stromtankstellen sind ausschließlich für Verkehrsmittel der eigenen Marke konzipiert. In erster Linie sollen die Tesla Supercharger für Langstreckenfahrten anvisiert werden. Für kürzere Distanzen oder alltägliche Strecken greift man besser auf die mobilen Ladestationen zurück, z.B. die NRGkick, bzw. lädt seinen Tesla direkt zu Hause an der Starkstromsteckdose.

Foto: pixabay
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Der Ladevorgang selbst ist für Tesla-Besitzer des Modells S und X, die ihr Auto noch vor 2017 erworben haben, kostenlos.
Die Tesla Supercharger zählen zu den sogenannten Schnellladestationen. Nach nur 40 Minuten ist ein 90 kWH Modell zu 80 Prozent aufgeladen, was in jedem Fall ausreicht, die nächste Station problemlos zu erreichen. Lediglich 75 Minuten dauert schließlich das Volltanken eines Fahrzeugs der Marke Tesla. Im Vergleich dazu brauchen E-Autos an sonstigen Ladestationen dafür 6 mal so lange.

Im Notfall oder wenn es mal nicht eilt, kann man den Tesla übrigens auch an der ganz normalen Steckdose – nach dem Motto „Toaster raus, Tesla rein“ – geladen werden

Jetzt steht dem spontanem Kurztrip eigentlich nichts mehr im Weg – zumindest was die Akkus Ihrer Fahrzeuge betrifft! An dieser Stelle geben wir Ihnen noch eine kleine Karte mit den Ladestationen in Ihrer Nähe an die Hand, denn die nächste Stromtankstelle kommt bestimmt…

 

Quellen: