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eMobility-Faktencheck #11: Die Angst vorm Batteriefeuer ist unbegründet

Anfang 2016 wurde darüber berichtet, dass ein Tesla Model S beim Ladevorgang an einer Supercharger-Station in Norwegen völlig ausgebrannt ist. Trotz Untersuchungen der örtlichen Polizeidienststelle konnte man keine Probleme am Supercharger feststellen. Wie es von offizieller Seite heißt, soll das Feuer durch einen Kurzschluss an der Verteilerdose im Fahrzeug entfacht worden sein.

Ein solcher Brand selbst zu erleben ist aber sehr unwahrscheinlich. Der Brand in Norwegen ist der einzige bekannte Vorfall. Somit liegt die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Defekt aktuell bei 1 zu 2,5 Millionen. Zudem ist es der einzige verzeichnete Brand eines Tesla Model S, welcher durch einen technischen Defekt verursacht wurde.

Dass Tesla Motors großen Wert auf Sicherheit legt, zeigt sich durch diesen Vorfall erneut. Nicht nur hat der kalifornische Autobauer den Vorfall selbst untersucht und den Fehler ausfindig gemacht. Auch ein Softwareupdate wird schnellstmöglich veröffentlich – obwohl lediglich ein Fall bekannt ist – welches zusätzliche Sicherheit bieten soll.

Laut Gerhard Hörpel vom Batterieforschungszentrum MEET der Universität Münster sind batteriegeladene Autos sehr sicher. Ein Elektroauto bereite ihm weniger Sorgen als eins mit Benzinmotor. Hörpel betont, dass eine korrekt gefertigte Batterie weder von allein noch beim Laden in Flammen aufgehe. Das Managementsystem verhindere eine Überladung.

Gleichzeitig wird das Handy, dessen Akku sich nicht grundsätzlich von dem in Elektroautos unterscheidet, bedenkenlos an den Kopf gehalten und in die Hosentasche gesteckt.

 

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