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Visionäre auf der Überholspur: Studenten entwerfen Tesla Konzept-Rennwagen

„Start small, think big!“ – so lautete die Devise von Steve Jobs und nahezu allen Visionären. Gemäß diesem Motto arbeitet und lebt auch das Team um Tesla-Chef Elon Musk. Sie haben das Zukunftspotenzial der Elektromobilindustrie erkannt und setzen alles daran, ihre Träume und Visionen Wirklichkeit werden zu lassen. Dass das alles andere als utopisch ist, haben sie bereits mehrfach bewiesen.

Bahnbrechende, futuristische Konzepte gilt es konsequent und mit Leidenschaft zu verfolgen, sodass sie letzten Endes nicht nur Gedankenexperimente bleiben. Der Innovationsgeist steht bei Tesla Motors nie still. Aktuell haben spanische Studenten des Istituto Europeo di Design (IDE) ein Konzept für einen Rennwagen namens Tesla T1 ausgearbeitet. Der Elektro-Flitzer soll sich selbständig aufladen und seinen Strom aus der Windkraft beziehen.

Ziel ist es, die Tesla-Autos in Zukunft für den Rennsportbereich wettbewerbsfähig zu machen und sich auch hier bei renommierten Rennen auf dem Gewinnertreppchen zu platzieren. 2030 will man beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Nordwesten Frankreichs erstmals ganz vorne mitmischen.

Bis dahin hätte man noch genügend Zeit, Technik und Optik zu optimieren, um am Ende ein rennsporttaugliches Resultat auf den Markt zu bringen. Der Tesla T1 soll natürlich möglichst leicht sein, um das Maximum an Geschwindigkeit zu erreichen. Aus diesem Grund schlagen die besagten Design-Studenten Felgen aus Magnesium sowie mit Graphen verstärkte Reifen vor. Dies garantiert gleichzeitig maximale Beweglichkeit in der Kurvenbewältigung und macht sicheres und beherrschtes Fahren selbst im Rennsport möglich. Was die Optik anbelangt haben sich die spanischen Studenten wohl von Grafiker Syd Mead inspirieren lassen. Das Fahrzeuggerüst in Kapselform mit seinen zur Hälfte ummantelten Rädern gleicht den typischen Sience-Fiction-Mobilen, die Mead vorzugsweise entwirft.

Der Tesla-Rennwagen soll mit einem 1350-PS-Elektroantrieb durch die Rennstrecke fegen und dabei bis zu 410 Kilometer pro Stunde erreichen. Ein derartig leistungs- bzw. geschwindigkeitsstarkes Fahrzeug würde mit herkömmlichen Akkus aber wahrscheinlich wenig Gewinnchancen haben. Um die Leistungsfähigkeit und die Akkulaufzeit zu erhöhen soll ein Turbinen-System Abhilfe schaffen. Konkret bringt man dabei senkrechte Rotorblätter aus Aerogel an den Rädern an, um von hier aus Luft in eine große Heckturbine zur befördern. Dies garantiert einen kontinuierlichen Stromfluss… und sichert dem Fahrer nicht zuletzt vielleicht sogar Platz 1!

 

Quelle: https://www.wired.de/collection/design/tesla-t1-elektro-rennwagen-konzept-design-studenten-ied-barcelona