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eMobility-Faktencheck #10: von der Energie im Wasserstoff bleibt nur die Hälfte

Brennstoffzellenautos sollen die Zukunft des Elektroautos sein – sauber, leise, effizient. Sie können gar nicht halten, was von ihnen erhofft wird. Man nimmt Strom, erzeugt damit Wasserstoff und betankt damit das Auto. Aus dem Auspuff kommt nur Wasserdampf und Brennstoffzellen sind viel effizienter als Verbrennungsmotoren. Es klingt nach der optimalen Lösung. Bei kaum einer Technik liegen die Darstellung in der Öffentlichkeit und die Realität so weit auseinander. Denn wegen des Umwegs über die Elektrolyse, den Tank und die Brennstoffzelle verbraucht so ein Auto mehr als dreimal so viel Strom wie ein Elektroauto mit Akku.

In der Theorie kann eine Brennstoffzelle eine Effizienz von bis zu 83 Prozent erreichen. Die Praxis sieht anders aus:

Brennstoffzellenauto
(PEM-Brennstoffzelle):
Tesla S:
5 kg Wasserstoff ≙ 480 km 95 kWh-Akku nötig für 480 km
1 kg Wasserstoff (142 MJ) ≙ 40 kWh
5 kg Wasserstoff (710 MJ) ≙ 200 kWh

 

Das Brennstoffzellenauto (200 kWh) verbraucht auf der gleichen Strecke die doppelte Menge Energie eines Tesla S (95 kWh). Die durchschnittliche Effizienz erreicht nicht mehr als 50 Prozent.

 

Quelle: http://www.golem.de/news/elektroauto-die-brennstoffzelle-ist-nur-theoretisch-effizient-1512-117792.html